50 Jahre Karmann Ghia _

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Karmann - Made in Norddeutschland
Der Karmann-Ghia: Das Fahrzeugmodell auf VW-Basis mit italienischem Design war Symbol der Sehnsüchte in der Nachkriegszeit. Filmstars wie Romy Schneider und Petra Schürmann fuhren einen Ghia. In zahlreichen Werbefotografien der Zeit war oft ein Karmann-Ghia als Blickfang abgebildet. Zwischen 1955 und 1974 wurden rund 440.000 Stück vom Karmann-Ghia in unterschiedlichen Modellen verkauft. Die Käfer Cabriolets und die Karmann-Ghias aus Osnabrück waren Statussymbole des wirtschaftlichen Aufschwungs. Zwar hatten die Motoren des Ghias nur eine kleine Leistung, dennoch galten die sportlich anmutenden Fahrzeuge als Inbegriff von Eleganz. Viele Frauen liebten sie. Die Dokumentation spürt dem Mythos Karmann-Ghia nach. Ehemalige Arbeiter, Manager und Motorfans erinnern an die Zeit, als Osnabrück in der Automobilbranche Weltruf genossen hat. Zu Spitzenzeiten in den 1950er-Jahren arbeiteten bis zu 8.000 Menschen bei Karmann. Die Liste der bei Karmann gebauten Karossen zeigt viele Klassiker der Autowelt auf: Golf- und Käfer-Cabriolet, BMW Coupé, Mercedes. Mit dem Ghia hat Karmann ganz große Geschichte geschrieben. „Karmann war ein tolles Unternehmen. Wer hier arbeiten durfte, hatte mehr als einfach einen Job, wir waren stolz auf unsere Autos.“ Noch heute sind solche Sätze von ehemaligen „Karmännern“ zu hören. Das hat mehrere Gründe. Zum einen war das Produkt in der Gesellschaft hoch angesehen, zum anderen war das Arbeitsklima im Osnabrücker Werk beispiellos: Karmann förderte seine Mitarbeiter, war technisch immer auf dem neuesten Stand und zahlte zusätzlich zum Tariflohn individuell unterschiedliche Sonderzahlungen. Auch das motivierte die Beschäftigten. Karmann machte sich aber nicht nur als Karossenbauer einen Namen, sondern auch als patenter Entwickler und Hersteller von Cabriolets anderer Marken. Das erste Patent für ein Faltdach wurde bereits 1913 angemeldet. Das große Know-how sicherte zunächst die Zukunft an allen Karmann-Standorten der Welt. Mit Beginn der Jahrtausendwende wurde es aber zusehends schwieriger, in einem Nischenmarkt wie der Fahrzeugveredelung finanziell zu bestehen. Der Preisdruck wuchs, frisches Geld für neue Entwicklungen war nicht mehr so leicht zu beschaffen. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden. Danach wurden die Sparten Karmanns, die noch wirtschaftlich arbeiteten, von VW übernommen. Auch heute noch werden, allerdings mit deutlich weniger Mitarbeitern, Autos in Osnabrück produziert. Doch der Karmann-Mythos lebt weiter: bei den zahlreichen Fanclubs weltweit, auf ihren Treffen, ihren Rundfahrten und Stammtischen. Manchmal sieht man ihn noch fahren, den funkelnden Karmann-Ghia mit unermüdlich surrendem Motor und einem lächelnden Fahrer hinterm Steuer. Quelle: NDR





Karmann 2011.wmv
Am 13.August 2011 hatte Karmann-Osnabrück zum 50. Jubiläum alle Karmann-Gia zum Treffen in Georgs-Marien-Hütte aufgerufen. Aus allen Teilen Europas sind ca. 500 Fahrzeuge gekommen.





Mit Stil: Karmann Ghia | Motor mobil
Wulf Henrichs ist leidenschaftlicher Sammler von Oldtimern. Egal ob Mustang, Mercedes oder Triumph, er begeistert sich für klassische Technik und Design. Jetzt hat er etwas gewagt und einen Oldtimer unbesehen über das Internet gekauft. 17.000 Euro hat er für den Karmann Ghia Typ 14 ausgegeben. Der Wagen war lange Zeit in den USA, das zeigen einige Umbauten. Bei der ersten Probefahrt ist Wulf zufrieden. Schließlich ist der 44 PS starke Oldtimer kein Rennwagen. Doch um sicher zu gehen, hat er sich mit einem Gutachter verabredet. Ist sein Karmann Ghia wirklich ein Schnäppchen? Mehr Information: http://www.dw.de/motor-mobil-das-automagazin-2013-02-12/e-16543357-9800





Non stop Karmann Ghia!
Some of the many T.14 ghias at the T.34 Karmann Ghia 50th anniversary meet in Georgsmarienhütte Germany.




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